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	<title>Kommentare zu: Paid Content – jetzt mal konstruktiv, bitte!</title>
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	<description>Marian Semm - Büro für Medieninnovation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Nov 2011 10:03:45 +0100</lastBuildDate>
	
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		<item>
		<title>Von: m0mms</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>m0mms</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 23:46:44 +0000</pubDate>
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		<description>machen wir ein reality check - ich bin engländer, denglish ist unvermeidbar

versuche bitte folgendes bild vor augen zu führen:

es gibt ein offenes &quot;kindle&quot; oder ähnliches, oder einer von apple, oder google.

apple verkauft abo&#039;s über itunes für diesen reader. und zwar a la iTunes Genius und location aware. ganz nach meinem profil, die mitlernt, und ganz nach meinem standort.

wie sehen dann die werbe einnahmen aus? gar keine glaube ich. und das ist eine szenario die überhaupt nicht unrealistisch ist. wie würde dann das journalistische beruf aussehen? und die ganze andere frage, wie würde der zeitungsbranche aussehen? die eine hätten eine sehr interessante und promising zukunft, die anderen sind interessant für die sammler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>machen wir ein reality check &#8211; ich bin engländer, denglish ist unvermeidbar</p>
<p>versuche bitte folgendes bild vor augen zu führen:</p>
<p>es gibt ein offenes &#8220;kindle&#8221; oder ähnliches, oder einer von apple, oder google.</p>
<p>apple verkauft abo&#8217;s über itunes für diesen reader. und zwar a la iTunes Genius und location aware. ganz nach meinem profil, die mitlernt, und ganz nach meinem standort.</p>
<p>wie sehen dann die werbe einnahmen aus? gar keine glaube ich. und das ist eine szenario die überhaupt nicht unrealistisch ist. wie würde dann das journalistische beruf aussehen? und die ganze andere frage, wie würde der zeitungsbranche aussehen? die eine hätten eine sehr interessante und promising zukunft, die anderen sind interessant für die sammler.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Josef Roßmann</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Josef Roßmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:15:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Ulrich Voß
Es wäre mehr als vermessen, wenn wir behaupten würden, dass wir mit unserer iPhone App die Umsatzeinbrüche der Tageszeitungsverlage kompensieren könnten. Das behaupten wir aber gar nicht.    

Wir liefern lediglich ein Geschäftsmodell, wie Nachrichten in einer ganz bestimmten Nutzungssituation - nämlich unterwegs mit dem iPhone oder Android-Handy in der Tasche - monetarisiert werden können. Wir liefern damit Einnahmen aus einem Distributionskanal, den Zeitungen bisher größtenteils nicht beliefern. Das mag auf die Gesamtsituation der Verlage tatsächlich keinen großen Einfluss haben, da mögen Sie Recht haben. Meines Erachtens bietet unser Modell aber ein größeres Potenzial als die meisten anderen Ansätze, die ich kenne.      

Und wenn Sie sich für ganz bestimmte Nachrichten eines Verlags, der Ihnen ansonsten völlig egal ist, zwei Mal im Jahr interessieren und Geld dafür bezahlen würden, sehe ich das sogar als Bestätigung unseres Modells. 

Unsere App beinhaltet genau dafür Suchagenten, bei denen Sie - um bei Ihrem Beispiel zu bleiben - &quot;RWO&quot; als Suchbegriff hinterlegen können. Wenn eine passende Nachricht - egal von welchem Verlag - aufschlägt, erhalten Sie just in diesem Moment eine kostenlose Push Notification (Realtime). Sie können den Anreißer kostenlos lesen, wollen Sie die gesamte Nachricht lesen - und auch nur dann - bezahlen Sie 79 Cent.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ulrich Voß<br />
Es wäre mehr als vermessen, wenn wir behaupten würden, dass wir mit unserer iPhone App die Umsatzeinbrüche der Tageszeitungsverlage kompensieren könnten. Das behaupten wir aber gar nicht.    </p>
<p>Wir liefern lediglich ein Geschäftsmodell, wie Nachrichten in einer ganz bestimmten Nutzungssituation &#8211; nämlich unterwegs mit dem iPhone oder Android-Handy in der Tasche &#8211; monetarisiert werden können. Wir liefern damit Einnahmen aus einem Distributionskanal, den Zeitungen bisher größtenteils nicht beliefern. Das mag auf die Gesamtsituation der Verlage tatsächlich keinen großen Einfluss haben, da mögen Sie Recht haben. Meines Erachtens bietet unser Modell aber ein größeres Potenzial als die meisten anderen Ansätze, die ich kenne.      </p>
<p>Und wenn Sie sich für ganz bestimmte Nachrichten eines Verlags, der Ihnen ansonsten völlig egal ist, zwei Mal im Jahr interessieren und Geld dafür bezahlen würden, sehe ich das sogar als Bestätigung unseres Modells. </p>
<p>Unsere App beinhaltet genau dafür Suchagenten, bei denen Sie &#8211; um bei Ihrem Beispiel zu bleiben &#8211; &#8220;RWO&#8221; als Suchbegriff hinterlegen können. Wenn eine passende Nachricht &#8211; egal von welchem Verlag &#8211; aufschlägt, erhalten Sie just in diesem Moment eine kostenlose Push Notification (Realtime). Sie können den Anreißer kostenlos lesen, wollen Sie die gesamte Nachricht lesen &#8211; und auch nur dann &#8211; bezahlen Sie 79 Cent.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Voß</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Ulrich Voß</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:11:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marian-semm.de/?p=755#comment-34</guid>
		<description>@Josef Roßmann:

Die Umsätze der Musikindustrie sinken trotz des Erfolgs von iTunes. IMHO ist das auch unumkehrbar. 

Das wird bei den Zeitungen auch passieren und passiert schon (wegen der Bindung durch Abos langsamer). Mehr sage ich nicht. Es wird IMHO in einem Jahrzehnt deutlich weniger Zeitungen mit deutlich weniger Journalisten geben. Weil ebendie Einnahmen zusammenbrechen. Dabei sind ist (ich wiederhole mich) weniger die Leser, die zu sinkenden Einnahmen führen, sondern die Werbetreibenden, die von sinkenden Preisen durch steigendes Angebot profitieren. Der lokale Werbemarkt war früher die Tageszeitung, der Radiosender, Außenwerbung und das Telefonbuch. Heute ist das ganze Internet lokal, weil ich die IP des Nutzers und damit die geografische Verortung kenne (auf dem Handy weiss ich noch mehr, weil das Handy GPS hat). *DAS* ist das Problem der regionalen Medien. Die Monopolpreise sind Geschichte - für immer. Da gibt es keinen Ausweg.

Jede Paid Content Idee im Internet muss also die fehlenden/wegbrechenden Einnahmen aus der Werbung mit auf die Preise umlegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.

Schaffen können das IMHO nur die Medien, die vorher teuer waren, originären und für die Massen interessanten Content anbieten. Vielen war früher ein Handelsblatt, der Spiegel oder eine FAZ zu teuer. Heute jedoch bekomme ich den Zugriff darauf. Das können diese Anbieter refinanzieren, weil sich ihre Leserschaft vervielfacht hat. Das gleiche wird aber bei Regionalzeitungen nicht/kaum funktionieren. Der Content der Augsburger Allgemeinen interessiert mich nur zweimal im Jahr: Wenn Augsburg gegen RWO spielt. Sorry, aber das ist so. Ungeachtet von jeder journalistischen Qualität wird sich das auch nicht ändern.

Ich sehe einfach bei regionalem Content kaum Möglichkeiten, in der Klemme zwischen sinkenden Einnahmen, geringem (weil regionalem) Interesse und hohem Aufwand für den originären Content zu überleben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Josef Roßmann:</p>
<p>Die Umsätze der Musikindustrie sinken trotz des Erfolgs von iTunes. IMHO ist das auch unumkehrbar. </p>
<p>Das wird bei den Zeitungen auch passieren und passiert schon (wegen der Bindung durch Abos langsamer). Mehr sage ich nicht. Es wird IMHO in einem Jahrzehnt deutlich weniger Zeitungen mit deutlich weniger Journalisten geben. Weil ebendie Einnahmen zusammenbrechen. Dabei sind ist (ich wiederhole mich) weniger die Leser, die zu sinkenden Einnahmen führen, sondern die Werbetreibenden, die von sinkenden Preisen durch steigendes Angebot profitieren. Der lokale Werbemarkt war früher die Tageszeitung, der Radiosender, Außenwerbung und das Telefonbuch. Heute ist das ganze Internet lokal, weil ich die IP des Nutzers und damit die geografische Verortung kenne (auf dem Handy weiss ich noch mehr, weil das Handy GPS hat). *DAS* ist das Problem der regionalen Medien. Die Monopolpreise sind Geschichte &#8211; für immer. Da gibt es keinen Ausweg.</p>
<p>Jede Paid Content Idee im Internet muss also die fehlenden/wegbrechenden Einnahmen aus der Werbung mit auf die Preise umlegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.</p>
<p>Schaffen können das IMHO nur die Medien, die vorher teuer waren, originären und für die Massen interessanten Content anbieten. Vielen war früher ein Handelsblatt, der Spiegel oder eine FAZ zu teuer. Heute jedoch bekomme ich den Zugriff darauf. Das können diese Anbieter refinanzieren, weil sich ihre Leserschaft vervielfacht hat. Das gleiche wird aber bei Regionalzeitungen nicht/kaum funktionieren. Der Content der Augsburger Allgemeinen interessiert mich nur zweimal im Jahr: Wenn Augsburg gegen RWO spielt. Sorry, aber das ist so. Ungeachtet von jeder journalistischen Qualität wird sich das auch nicht ändern.</p>
<p>Ich sehe einfach bei regionalem Content kaum Möglichkeiten, in der Klemme zwischen sinkenden Einnahmen, geringem (weil regionalem) Interesse und hohem Aufwand für den originären Content zu überleben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Josef Roßmann</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-33</link>
		<dc:creator>Josef Roßmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 09:25:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marian-semm.de/?p=755#comment-33</guid>
		<description>Mich hat es sehr gefreut, dass unser Geschäftsmodell eines virtuellen Kiosks für Zeitungsverlage auf dem iPhone mit dem Arbeitstitel &quot;Newspush&quot; für neuen Wind in der Paid Content-Debatte gesorgt hat. Sogar der SPIEGEL erwähnt unsere App in seiner aktuellen Printausgabe (Ausgabe 45/2009).

Ich bin dezidiert nicht der Meinung, dass Nutzer für digitalen Content keinen Cent ausgeben, wenn es eine kostenlose Alternative gibt.

Blicken wir ein paar Jahre zurück: Es gab Dutzende von Tauschbörsen, jeder Song, jeder Film war (und ist) gratis zu haben. Dennoch hat die Attraktivität dieser Tauschbörsen für den normalen Nutzer spürbar nachgelassen.

Apple hat mit iTunes eine Plattform geschaffen, bei der mit wenig Aufwand nahezu alle beliebigen Songs gekauft werden können. Vorher hatte jedes Plattenlabel versucht, Titel seiner eigenen Künstler zu verkaufen - was grandios gescheitert ist. Dem Nutzer möchte die neue Single von Robbie Williams kaufen, ihm ist es schlichtweg egal, bei welchem Label er unter Vertrag ist. Das gleiche Modell sehen wir innerhalb von iTunes jetzt bei Filmen und in Kürze vielleicht auch bei Büchern, wenn Apple tatsächlich einen Reader herausbringen sollte.  

Was lernen wir daraus: Der Nutzer kauft dann, wenn er alle Inhalte von verschiedenen Quellen einheitlich unter einem Dach angeboten bekommt und man es ihm nicht künstlich erschwert Geld auszugeben. 

Das wirklich Neue an unserer iPhone App ist, dass Verlage aus ganz Deutschland (und wir werden seit letzter Woche mit Anfragen geradezu geflutet) erstmals ernsthaft prüfen, ihre Inhalten gemeinsam und einheitlich in einem &quot;Kiosk&quot; anzubieten. Der Nutzer erhält damit Zugriff auf Dutzende von Zeitungstiteln und kann mit Hilfe von ausgefuchsten Instrumenten in Echtzeit genau die Nachrichten herausfiltern und sich auf das iPhone pushen lassen, die ihn interessieren.   

Ich bin daher fest davon überzeugt, dass ein deutschlandweiter, verlags- und titelübergreifender Kiosk auf dem iPhone seine Leser- und Käuferschaft finden wird.   

Und ja: Es wird immer Leute geben, die keinen einzigen Cent für Paid Content ausgeben werden. So wie es im Supermarkt immer Leute geben wird, die vor dem Zeitschriftenregal stehen und stundenlang Magazine durchblättern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich hat es sehr gefreut, dass unser Geschäftsmodell eines virtuellen Kiosks für Zeitungsverlage auf dem iPhone mit dem Arbeitstitel &#8220;Newspush&#8221; für neuen Wind in der Paid Content-Debatte gesorgt hat. Sogar der SPIEGEL erwähnt unsere App in seiner aktuellen Printausgabe (Ausgabe 45/2009).</p>
<p>Ich bin dezidiert nicht der Meinung, dass Nutzer für digitalen Content keinen Cent ausgeben, wenn es eine kostenlose Alternative gibt.</p>
<p>Blicken wir ein paar Jahre zurück: Es gab Dutzende von Tauschbörsen, jeder Song, jeder Film war (und ist) gratis zu haben. Dennoch hat die Attraktivität dieser Tauschbörsen für den normalen Nutzer spürbar nachgelassen.</p>
<p>Apple hat mit iTunes eine Plattform geschaffen, bei der mit wenig Aufwand nahezu alle beliebigen Songs gekauft werden können. Vorher hatte jedes Plattenlabel versucht, Titel seiner eigenen Künstler zu verkaufen &#8211; was grandios gescheitert ist. Dem Nutzer möchte die neue Single von Robbie Williams kaufen, ihm ist es schlichtweg egal, bei welchem Label er unter Vertrag ist. Das gleiche Modell sehen wir innerhalb von iTunes jetzt bei Filmen und in Kürze vielleicht auch bei Büchern, wenn Apple tatsächlich einen Reader herausbringen sollte.  </p>
<p>Was lernen wir daraus: Der Nutzer kauft dann, wenn er alle Inhalte von verschiedenen Quellen einheitlich unter einem Dach angeboten bekommt und man es ihm nicht künstlich erschwert Geld auszugeben. </p>
<p>Das wirklich Neue an unserer iPhone App ist, dass Verlage aus ganz Deutschland (und wir werden seit letzter Woche mit Anfragen geradezu geflutet) erstmals ernsthaft prüfen, ihre Inhalten gemeinsam und einheitlich in einem &#8220;Kiosk&#8221; anzubieten. Der Nutzer erhält damit Zugriff auf Dutzende von Zeitungstiteln und kann mit Hilfe von ausgefuchsten Instrumenten in Echtzeit genau die Nachrichten herausfiltern und sich auf das iPhone pushen lassen, die ihn interessieren.   </p>
<p>Ich bin daher fest davon überzeugt, dass ein deutschlandweiter, verlags- und titelübergreifender Kiosk auf dem iPhone seine Leser- und Käuferschaft finden wird.   </p>
<p>Und ja: Es wird immer Leute geben, die keinen einzigen Cent für Paid Content ausgeben werden. So wie es im Supermarkt immer Leute geben wird, die vor dem Zeitschriftenregal stehen und stundenlang Magazine durchblättern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marian_semm</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 07:20:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Ulrich Voß:
Im großen und ganzen beschreibt dein Beitrag auch meine Meinung: 
- Niemand bezahlt für etwas, das er umsonst bekommt.
- Guter lokale Inhalte machen Arbeit und generische Inhalte sind Mist.

Aber ich glaube tatsächlich, dass die Situation eine andere ist, wenn wir das aus den Perspektiven (a) eines regionalen Verlages und (b) des internetaffinen Normalos betrachten (…eigentlich wollte ich mich aus der Zielgruppenbeschreibung raushalten, na das hat ja gut geklappt…).

Im eher ländlichen Raum haben wir vielerorts ein Informationsmonopol der Zeitung und mein Argument für Paid Content ist, dass ich es aus eigener Anschauung für die bessere Alternative zu &quot;No Content&quot; oder &quot;Trash Content&quot; halte. Ich werde 15 Euro nicht für die Inhalte der gedruckten Zeitung zu 25 Euro bezahlen sondern nur für deutlich mehr, deutlich besser aufbereitet, deutlich besser auf mich zugeschnitten. Aber ich bleibe dabei: 15 Euro wären für mich nicht unrealistisch.

Der Köder muss dem Fisch halt schmecken, ich denke weiter über die Beschaffenheit des Wurmes nach...

@Enk:
Ja, im Premiumbereich mag das so sein, aber, hm, ich kuck mir halt ein paar Websites von Regionalzeitungen an. Wenn da nach einem Duzend Page Impressions der Frequency-Cap zuschlägt, bleiben die Parship-Banner übrig. Da dürften wir dann in der Größenordnung um die 20 Cent liegen. Macht ausgemittelt so 50 Cent bis 2 Euro. 

@m0mms:
Ich gebe Dir recht, aber das ist ziemlich weit weg vom Journalismus, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ulrich Voß:<br />
Im großen und ganzen beschreibt dein Beitrag auch meine Meinung:<br />
- Niemand bezahlt für etwas, das er umsonst bekommt.<br />
- Guter lokale Inhalte machen Arbeit und generische Inhalte sind Mist.</p>
<p>Aber ich glaube tatsächlich, dass die Situation eine andere ist, wenn wir das aus den Perspektiven (a) eines regionalen Verlages und (b) des internetaffinen Normalos betrachten (…eigentlich wollte ich mich aus der Zielgruppenbeschreibung raushalten, na das hat ja gut geklappt…).</p>
<p>Im eher ländlichen Raum haben wir vielerorts ein Informationsmonopol der Zeitung und mein Argument für Paid Content ist, dass ich es aus eigener Anschauung für die bessere Alternative zu &#8220;No Content&#8221; oder &#8220;Trash Content&#8221; halte. Ich werde 15 Euro nicht für die Inhalte der gedruckten Zeitung zu 25 Euro bezahlen sondern nur für deutlich mehr, deutlich besser aufbereitet, deutlich besser auf mich zugeschnitten. Aber ich bleibe dabei: 15 Euro wären für mich nicht unrealistisch.</p>
<p>Der Köder muss dem Fisch halt schmecken, ich denke weiter über die Beschaffenheit des Wurmes nach&#8230;</p>
<p>@Enk:<br />
Ja, im Premiumbereich mag das so sein, aber, hm, ich kuck mir halt ein paar Websites von Regionalzeitungen an. Wenn da nach einem Duzend Page Impressions der Frequency-Cap zuschlägt, bleiben die Parship-Banner übrig. Da dürften wir dann in der Größenordnung um die 20 Cent liegen. Macht ausgemittelt so 50 Cent bis 2 Euro. </p>
<p>@m0mms:<br />
Ich gebe Dir recht, aber das ist ziemlich weit weg vom Journalismus, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: m0mms</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>m0mms</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:03:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marian-semm.de/?p=755#comment-31</guid>
		<description>also, ich denke das wirkliche problem ist die horizont. ich lese fast immer von content als &quot;bericht über eriegnisse&quot;. wieso eigentlich? welche erreignisse? warum fixiert auf das, was zeitungen in papierform mit sehr hohe investitionen und logistikkosten jeden tag überall verteilen?

ich erwarte von meinem computer oder location-aware-device (ja, ich habe die apple virus) das es mich nicht nur sagt welche parties, bars, kinoprogramme in meine nähe sind (meinestadt.de und hundert ähnliche), sondern das es automatisch ereignisse aussucht die um mich herum - und das bedeutet nicht nur physisch/lokal sondern virtuel/lokal - passieren und meine kostbarer zeit für dinge freihält die mich interessieren.

das kann der fußball fan der unterwegs ist, und erfährt das gerade in eine halbe stunde der hoffenheimer elf in karlsruhe eine spontan autogrammstunde machen und er kann mit der db zug 1234 das schaffen ohne sein termin um 8 zu verpassen.. oder der berufstätige der gerade der metioriteinschlag in seinem geburtsort mitbekommt, oder der...

d.h. es interessiert mich *nicht* das ein ereignis &quot;nachrichten&quot; heisst. irrelevant. ereignisse interessieren mich nur wenn sie für mich relevat sind, und in einem gesamt informationsangebot integriert sind.

und eine tragbares model der medien landschaft der zukunft wird sich gut tun an diese nicht verleugenbare tatsache zu orientieren. d.h. es geht um die erfassung von erreignisse, die kontrolle der qualität der erfassung, und *vor allem* um eine belastbare klassifizierung / kategorisierung.

ich glaube einige verleger haben es schon kapiert.. was ist letzendlich deren mehrwert? farbiges öl auf papier bringen und im nu durch die landschaft transportieren? nein. es sind die köpfe der fachleute, die verstehen wie man erreignisse klassifiziert. und sonst nichts.

also, verleger der welt, einig euch, und mach endlich was sinnvolles

weil die zeitung ist - mit wenige ausnahmen - tot</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also, ich denke das wirkliche problem ist die horizont. ich lese fast immer von content als &#8220;bericht über eriegnisse&#8221;. wieso eigentlich? welche erreignisse? warum fixiert auf das, was zeitungen in papierform mit sehr hohe investitionen und logistikkosten jeden tag überall verteilen?</p>
<p>ich erwarte von meinem computer oder location-aware-device (ja, ich habe die apple virus) das es mich nicht nur sagt welche parties, bars, kinoprogramme in meine nähe sind (meinestadt.de und hundert ähnliche), sondern das es automatisch ereignisse aussucht die um mich herum &#8211; und das bedeutet nicht nur physisch/lokal sondern virtuel/lokal &#8211; passieren und meine kostbarer zeit für dinge freihält die mich interessieren.</p>
<p>das kann der fußball fan der unterwegs ist, und erfährt das gerade in eine halbe stunde der hoffenheimer elf in karlsruhe eine spontan autogrammstunde machen und er kann mit der db zug 1234 das schaffen ohne sein termin um 8 zu verpassen.. oder der berufstätige der gerade der metioriteinschlag in seinem geburtsort mitbekommt, oder der&#8230;</p>
<p>d.h. es interessiert mich *nicht* das ein ereignis &#8220;nachrichten&#8221; heisst. irrelevant. ereignisse interessieren mich nur wenn sie für mich relevat sind, und in einem gesamt informationsangebot integriert sind.</p>
<p>und eine tragbares model der medien landschaft der zukunft wird sich gut tun an diese nicht verleugenbare tatsache zu orientieren. d.h. es geht um die erfassung von erreignisse, die kontrolle der qualität der erfassung, und *vor allem* um eine belastbare klassifizierung / kategorisierung.</p>
<p>ich glaube einige verleger haben es schon kapiert.. was ist letzendlich deren mehrwert? farbiges öl auf papier bringen und im nu durch die landschaft transportieren? nein. es sind die köpfe der fachleute, die verstehen wie man erreignisse klassifiziert. und sonst nichts.</p>
<p>also, verleger der welt, einig euch, und mach endlich was sinnvolles</p>
<p>weil die zeitung ist &#8211; mit wenige ausnahmen &#8211; tot</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Enk</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:53:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marian-semm.de/?p=755#comment-30</guid>
		<description>ahem, sorry, aber wenn du von TKP für Online-Displaywerbung in der Größenordnung von 50 Cent bis 2 Euro hörst, dann vielleicht für Restplatzvermarktung auf Billigstcontent-Seiten. Im Premium-Bereich (Spiegel, Welt, Handelsblatt, etc.) sind die TKP erstaunlich stabil geblieben, vor allem wenn man gezielt platzieren will und run-of-network nicht in Frage kommt. Und auch für größere lokale Marken ist eine Anzeigenfinanzierung durchaus realistisch. Nur muss ich dafür als regionaler Zeitungsverleger auch online eine Marke etablieren, an der man als regionaler Anzeigenkunde nicht vorbeikommen kann. Und das geht nur über Reichweite. Und Reichweite nur über Qualität.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ahem, sorry, aber wenn du von TKP für Online-Displaywerbung in der Größenordnung von 50 Cent bis 2 Euro hörst, dann vielleicht für Restplatzvermarktung auf Billigstcontent-Seiten. Im Premium-Bereich (Spiegel, Welt, Handelsblatt, etc.) sind die TKP erstaunlich stabil geblieben, vor allem wenn man gezielt platzieren will und run-of-network nicht in Frage kommt. Und auch für größere lokale Marken ist eine Anzeigenfinanzierung durchaus realistisch. Nur muss ich dafür als regionaler Zeitungsverleger auch online eine Marke etablieren, an der man als regionaler Anzeigenkunde nicht vorbeikommen kann. Und das geht nur über Reichweite. Und Reichweite nur über Qualität.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Voß</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>Ulrich Voß</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:24:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.marian-semm.de/?p=755#comment-29</guid>
		<description>1) Das Tolle am Internet ist, dass ich dauernd in Hundert Quellen lesen kann. Ich muss mich nicht mehr entscheiden, ob ich die FAZ oder die Süddeutsche oder den Spiegel oder den Focus lesen möchte. IMHO wird jedes Paid-Content-Modell scheitern, dass das nicht berücksichtigt. Ein Abo  für eine Zeitung? Never!
2) 15 Euro für ein Online Abo, wenn mich das im Print 25 kostet? Never.
3) Guter lokaler Content? Wo soll denn der herkommen bei sinkenden Erlösen? Selbst bei den jetzigen Einnahmen schafft das (fast) niemand mehr. In meiner Lokalzeitung sind 90% der Artikel Schrott bzw. in gleich guter Qualität durch Blogger ersetzbar (der lokale Sportteil wird schon zu 90% so erzeugt)
4) Dem Journalisten kann es auch egal sein ob der für einen Hungerlohn für eine angesehene Tageszeitung arbeitet oder für einen Hungerlohn als Blogger ...
5) Ich glaube nicht, dass Paid Content grundsätzlich tot oder unmöglich ist. Ich selber zahle z.B. für ein Abo des WSJ und Barrons. Das kostet mich für die wahrscheinlich weltweit besten Zeitungen/Zeitschriften weniger als 150 Euro im Jahr. Da soll ich für den Regionalteil einer Zeitung 20 Euro im Monat bezahlen? Never! Oder für das Handelsblatt 30 Euro im Monat? Never! Die Preismodelle, die ich in Deutschland gesehen habe, sind bisher allesamt unrealistisch (79 Cent für *einen* Artikel in der Augsburger Allgemeinen. Das können die nicht ernst meinen. Meinen sie aber).

Der Zeitungsmarkt ist &quot;disrupted&quot; worden. Die Zeitungen (insbesondere die Lokalzeitungen) haben weniger den Kampf um die Leser als den Kampf um die Anzeigekunden verloren. Früher musste ich für den lokalen Kontakt in einer Stadt die lokale Zeitung buchen. Heute bekomme ich den Kontakt auch über das Lokalradio und das Internet. Selbst wenn der User bei Facebook.com surft, sehe ich über die IP aus welcher Stadt der User kommt und kann die entsprechende Werbung schalten. Ergo ist das regionale Monopol kaputt. Für immer. Das hat den Markt für Immobilien-, Auto-, Stellen-, Partner- und Kleinanzeigen zerstört. Das haben die Verlage schon vor 10 Jahren verrissen. Darüber wird wenig geredet, weil es keinen Schuldigen (außer den Verlagen selber) gibt. Den Markt hat halt nicht ein böser Monopolist wie Google erobert (auf den sich trefflich schimpfen lässt), sondern immoscout24, mobile.de, monster.de, parship.de, ... Die Anzeigenerlöse in diesen Bereichen dürften um 80% oder mehr gesunken sein und kommen nie mehr zurück. Generell wird in der Krise viel zu viel über die Leser diskutiert und nicht über die Anzeigeseite. Dort haben die Zeitungen nämlich den Krieg verloren (jaja, ich meine Krieg, nicht eine Schlacht).


Früher musste ich mich für eine Zeitung entscheiden. Heute hole ich mir den Sport aus dem Kicker, das Feuilleton aus der FAZ und die Wirtschaft aus der FTD. Damit lese ich bei der FAZ aber weniger Artikel als früher im Abo. Dafür allerdings auch mehr beim Kicker oder der FTD, die ich nicht abonniert hatte. Darauf müssen sich die Anbieter einstellen: Spezialisierung heisst das Zauberwort. Generischen Content kauft niemand. Davon leben die Zeitungen aber: Je nach Qualität der Zeitung kommen 30, 50 oder 80% aus Tickermeldungen. Damit konnte man früher Geld verdienen, aber das ist jetzt vorbei.

Ich könnte noch mehr schreiben, aber ich muss auch mal wieder arbeiten ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1) Das Tolle am Internet ist, dass ich dauernd in Hundert Quellen lesen kann. Ich muss mich nicht mehr entscheiden, ob ich die FAZ oder die Süddeutsche oder den Spiegel oder den Focus lesen möchte. IMHO wird jedes Paid-Content-Modell scheitern, dass das nicht berücksichtigt. Ein Abo  für eine Zeitung? Never!<br />
2) 15 Euro für ein Online Abo, wenn mich das im Print 25 kostet? Never.<br />
3) Guter lokaler Content? Wo soll denn der herkommen bei sinkenden Erlösen? Selbst bei den jetzigen Einnahmen schafft das (fast) niemand mehr. In meiner Lokalzeitung sind 90% der Artikel Schrott bzw. in gleich guter Qualität durch Blogger ersetzbar (der lokale Sportteil wird schon zu 90% so erzeugt)<br />
4) Dem Journalisten kann es auch egal sein ob der für einen Hungerlohn für eine angesehene Tageszeitung arbeitet oder für einen Hungerlohn als Blogger &#8230;<br />
5) Ich glaube nicht, dass Paid Content grundsätzlich tot oder unmöglich ist. Ich selber zahle z.B. für ein Abo des WSJ und Barrons. Das kostet mich für die wahrscheinlich weltweit besten Zeitungen/Zeitschriften weniger als 150 Euro im Jahr. Da soll ich für den Regionalteil einer Zeitung 20 Euro im Monat bezahlen? Never! Oder für das Handelsblatt 30 Euro im Monat? Never! Die Preismodelle, die ich in Deutschland gesehen habe, sind bisher allesamt unrealistisch (79 Cent für *einen* Artikel in der Augsburger Allgemeinen. Das können die nicht ernst meinen. Meinen sie aber).</p>
<p>Der Zeitungsmarkt ist &#8220;disrupted&#8221; worden. Die Zeitungen (insbesondere die Lokalzeitungen) haben weniger den Kampf um die Leser als den Kampf um die Anzeigekunden verloren. Früher musste ich für den lokalen Kontakt in einer Stadt die lokale Zeitung buchen. Heute bekomme ich den Kontakt auch über das Lokalradio und das Internet. Selbst wenn der User bei Facebook.com surft, sehe ich über die IP aus welcher Stadt der User kommt und kann die entsprechende Werbung schalten. Ergo ist das regionale Monopol kaputt. Für immer. Das hat den Markt für Immobilien-, Auto-, Stellen-, Partner- und Kleinanzeigen zerstört. Das haben die Verlage schon vor 10 Jahren verrissen. Darüber wird wenig geredet, weil es keinen Schuldigen (außer den Verlagen selber) gibt. Den Markt hat halt nicht ein böser Monopolist wie Google erobert (auf den sich trefflich schimpfen lässt), sondern immoscout24, mobile.de, monster.de, parship.de, &#8230; Die Anzeigenerlöse in diesen Bereichen dürften um 80% oder mehr gesunken sein und kommen nie mehr zurück. Generell wird in der Krise viel zu viel über die Leser diskutiert und nicht über die Anzeigeseite. Dort haben die Zeitungen nämlich den Krieg verloren (jaja, ich meine Krieg, nicht eine Schlacht).</p>
<p>Früher musste ich mich für eine Zeitung entscheiden. Heute hole ich mir den Sport aus dem Kicker, das Feuilleton aus der FAZ und die Wirtschaft aus der FTD. Damit lese ich bei der FAZ aber weniger Artikel als früher im Abo. Dafür allerdings auch mehr beim Kicker oder der FTD, die ich nicht abonniert hatte. Darauf müssen sich die Anbieter einstellen: Spezialisierung heisst das Zauberwort. Generischen Content kauft niemand. Davon leben die Zeitungen aber: Je nach Qualität der Zeitung kommen 30, 50 oder 80% aus Tickermeldungen. Damit konnte man früher Geld verdienen, aber das ist jetzt vorbei.</p>
<p>Ich könnte noch mehr schreiben, aber ich muss auch mal wieder arbeiten &#8230;</p>
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		<title>Von: uberVU - social comments</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2009/10/paid-content-jetzt-mal-konstruktiv-bitte/comment-page-1/#comment-28</link>
		<dc:creator>uberVU - social comments</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:24:35 +0000</pubDate>
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This post was mentioned on Twitter by Marian Semm: frisch gebloggt: #Paid Content - jetzt mal konstruktiv, bitte! http://bit.ly/27UlOz #paidcontent...</description>
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		<title>Von: Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (32)</title>
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		<dc:creator>Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (32)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 20:59:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] besser als Ihre Redaktion&quot;. Grundsätzlicheres dazu in einem zweiten Beitrag von Semm (Paid Content – jetzt mal konstruktiv, bitte!): &quot;Zeitungen sind es nun mal in jahrzehntelanger Tradition gewohnt, ein Produkt für alle zu [...]</description>
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