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	<title>Marian Semm - Büro für Medieninnovation &#187; Dies und das</title>
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	<description>Marian Semm - Büro für Medieninnovation</description>
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		<title>San Diego 9/8/11 – Lost in Blackout</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 06:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab es am Ventilator gemerkt, der nicht mehr gelaufen ist. Die Sicherung oder ein Wackelkontakt oder das Plastikding hat den Geist aufgegeben.
Deutlich über 30 Grad ist es warm in North Park, einem Stadtteil von San Diego, etwas im Landesinneren. Heiß, außergewöhnlich heiß ist das für das ansonsten wettertechnisch sehr berechenbare San Diego. Normal sind 26 oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab es am Ventilator gemerkt, der nicht mehr gelaufen ist. Die Sicherung oder ein Wackelkontakt oder das Plastikding hat den Geist aufgegeben.</p>
<div id="attachment_1210" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.marian-semm.de/wp-content/uploads/2011/09/aaty.jpg"><img class="size-medium wp-image-1210" title="San Diego Blackout" src="http://www.marian-semm.de/wp-content/uploads/2011/09/aaty-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Northpark am 8. September 2011. Kein Strom – keine Beleuchtung.</p></div>
<p>Deutlich über 30 Grad ist es warm in North Park, einem Stadtteil von San Diego, etwas im Landesinneren. Heiß, außergewöhnlich heiß ist das für das ansonsten wettertechnisch sehr berechenbare San Diego. Normal sind 26 oder 27 Grad. Direkt am Meer fühlt sich das dank Wind etwas kühler an. Ein Kollege meiner Gastgeber berichtete vorgestern von einem Hitzestau in Downtown. Und kaum ist der Ventilator mal zehn Minuten aus, heizt sich die Wohnung merklich auf. Jetzt fällt mir auf: das Standbylicht der Stereoanlage ist aus, das Funktelefon sucht seine Basisstation. Stromausfall.</p>
<p>15:50 Uhr. SMS aus La Jolla, nördlich von San Diego. Mein Gastgeber, dessen Auto ich mir ausgeliehen habe, möchte von der Arbeit abgeholt werden, Stromausfall nicht nur in North Park. Ich setze mich in Bewegung, es überrascht mich nicht, dass die Ampeln der Texas Street, Nord-Süd-Ader von North Park ausgefallen sind. An der Kreuzung zur Interstate-8 Richtung Meer regelt schon die Polizei den Verkehr.</p>
<p>Auf dem Weg ist der Verkehr normal, auch auf der Interstate-5 Richtung Norden. Auf Höhe Mission Bay funktioniert noch die Ampel einer Abfahrt. Auf Höhe La Jolla der erste größere Stau, die Ampeln der Genesee Avenue sind ausgefallen, Stau in die meisten Richtungen. Das gilt für ganz La Jolla.</p>
<p>Die Amerikaner sind ein diszipliniertes Volk. Wenn die Ampeln ausfallen, funktionieren alle Kreuzungen wie ein 4-Stop. Man fährt an die Haltelinie, hält an, lässt alle vor, die vor einem angehalten haben, dann fährt man selbst. Stell dir das mal in Neapel vor. Oder in München.</p>
<p>Währenddessen hält Barack Obama seine Rede vor dem Kongress, es geht um den American Jobs Act, Steuererleichterungen vor allem für Kleinunternehmer. Obama macht einen müden Eindruck, das Intellektuelle raubt ihm den Schwung. Ich wünschte, er würde den Republikanern in ihrer Blockadehaltung ordentlich einschenken. Wer verhält sich hier unpatriotisch?</p>
<p>Meinen Gastgeber eingeladen, es ist Viertel nach Vier, bei ihm im Labor funktioniert kein Abzug, kein Rührer, keine Heizung, kein<br />
Computer. Jeder will nach Hause. Das gilt auch für die Geschäfte, die sonst mit wenigen Ausnahmen das ganze Jahr 24 Stunden am Tag geöffnet haben. Habt ihr das öfter? Wie lange dauert das normalerweise? Ab und zu schon. So ein, zwei Stunden müsse man schon rechnen. Vor zehn Jahren bis zu sechs Stunden, allerdings mit Vorankündigung.</p>
<p>Wir können nicht einfach nach Hause fahren. Die Kinder meiner Gastgeber sind noch an ihren Schulen &#8211; die eine am anderen Ende von La Jolla, die andere in Point Loma, drei Stadtteile südlich davon. Das Thema Schulwege ist für deutsche Verhältnisse schon mit Strom ein Akt; für amerikanische Verhältnisse zwar nicht furchtbar weit weg, aber bei dem immer dichter werdenden Verkehr eine Herausforderung!</p>
<p>Und das AT&amp;T-iPhone meines Gastgebers verliert immer wieder den Empfang, mein Telefon springt zwischen verfügbaren Providern hin und her. Um welchen der Söhne sollen wir uns kümmern? Wir holen den Älteren aus Point Loma. Auf dem Heimweg sehen wir ein Flugzeug auf dem Lindberg Field landen. Es dauert insgesant zwei Stunden von La Jolla über die Schule in Point Loma bis nach Hause nach North Park. Ohne Google Maps und die Echtzeitvorhersage hätten wir drei gebraucht.</p>
<p>Inzwischen ist klar, das ist nicht einfach ein kleiner Aussetzer, das ganze San Diego County sei ohne Strom, hören wir erst. In den<br />
Nachrichten um Sechs hören wir von Ausfällen in Südkalifornien. Auf der Website der New York Times lesen wir, dass nicht nur<br />
Südkalifornien sondern auch angrenzende Bundesstaaten und Mexiko keinen Strom haben.</p>
<p>Timeout zu Hause, wie beim Sport, Spielzeug weglegen, sofort, klare Ansage. Meine Gastgeber bereiten die Söhne darauf vor, dass der Stromausfall länger dauern könnte. Von eineinhalb Tagen ist die Rede. Kein Herd, kein Ofen, kein Kühlschrank, Duschen nur kalt, kein Föhn. Kaum noch Benzin im einen Auto, maximal für 120 Meilen im anderen. Die Mobiltelefone der Gastgeber sind während der letzten Autofahrten voll geladen worden. Schlau. Mein iPad ist zu 50 Prozent geladen, das iPhone zu 30 Prozent.</p>
<p>Wenn die Sonne untergeht, in San Diego zur Zeit gegen Viertel nach Sieben, haben wir nur noch Kerzen. Geht der Fernseher? Dem älteren Sohn ist nach Scherzen. Nochmal ernst: Die Kinder können die Telefonnummern nicht auswendig, das wird jetzt trainiert.</p>
<p>Jetzt wollen wir entgegen erster Pläne doch zum Seven-Eleven um die Ecke, Wasser kaufen, falls keins mehr aus der Leitung kommt &#8211; das ziehen wir mittlerweile ernsthaft in Betracht. Die Nachbarin kommt vorbei. Der Seven-Eleven hat geschlossen. Ob wir etwas von der Milch haben möchten, bevor sie sauer wird. Das kommt mir etwas voreilig vor, so schnell wird doch die Milch nicht sauer, solange man die Kühlschranktüre geschlossen hält.</p>
<p>Meine Gastgeber machen sich trotzdem auf den Weg, die Lage sondieren. Die Sonne geht gerade unter. Es sind kaum Autos unterwegs, zwei Hubschrauber überfliegen unseren Stadtteil. Amtrak fährt auch noch, wir hören dieses typische mehrtönige Horn von Old Town herauf. Wir sind jetzt dreieinhalb Stunden ohne Strom. Die Gastgeber haben zwei Packungen Eis gekauft, drei Gallonen Wasser und etwas Brot. Gleich gibt&#8217;s vorgekochtes Chicken-Curry, das wir kalt essen werden &#8211; gar nicht so schlecht bei der Hitze.</p>
<p>***</p>
<p>21 Uhr: Wir hören Radio, Mexiko hat seinen Strom wieder, ein Hörer aus Chula Vista hat seit zehn Minuten wieder Licht. Der Versorger hat ein ähnliches Szenario vor kurzem geprobt, bis alle wieder mit Strom versorgt sind, könnte es nochmal 24 Stunden dauern. Schule am Freitag fällt aus. Ich versuche seit zwei Stunden, diesen Text zu posten – aber ich bekomme keine Internetverbindung.</p>
<p>Kurz vor 23 Uhr: Licht bei den Nachbarn, Applaus. Unser Lüfter läuft wieder.</p>
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		<title>Multikanalproduktion und Redaktionsorganisation – das Fremdeln der Redaktionssysteme mit dem Fortschritt (Special zur IFRAexpo 2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 15:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Content Management System]]></category>
		<category><![CDATA[IFRAexpo]]></category>
		<category><![CDATA[Multikanalproduktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Redaktionssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Zeitungsverlage, die künftig mehr als nur Meldungen von gestern und vorgestern ins Web stellen möchten, ist die Investition in ein neues Redaktionssystem oder der Ausbau des bestehenden eine heikle Sache.
Multichannel Publishing, Redaktionscockpit, Planungstools, verteilte Suche, semantische Verschlagwortung – das waren die Buzzwords der vergangenen Jahre, aber unterm Strich läuft das ziemlich zäh mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Zeitungsverlage, die künftig mehr als nur Meldungen von gestern und vorgestern ins Web stellen möchten, ist die Investition in ein neues Redaktionssystem oder der Ausbau des bestehenden eine heikle Sache.</p>
<p>Multichannel Publishing, Redaktionscockpit, Planungstools, verteilte Suche, semantische Verschlagwortung – das waren die Buzzwords der vergangenen Jahre, aber unterm Strich läuft das ziemlich zäh mit den Innovationen. Man muss das nicht mit der atemberaubenden Schlagzahl von Apple, Google und Facebook vergleichen. Aber ich würde erwarten, dass nach 15 Jahren Internet sich auch bei den Herstellern von Redaktionssystemen eine gewisse Routine im Umgang mit Neuerungen eingestellt hätte. Jedoch, einige Präsentatoren der Branche klingen noch immer wie ein Eskimo, der ein Kamel verkaufen möchte. Wer mir das nicht glaubt, kann sich in der kommenden Woche in Hamburg selbst ein Bild davon machen (<a title="IFRA Expo 2010" href="http://ifraexpo.com/de">IFRAexpo</a>, 4. bis 6. Oktober 2010).</p>
<p>Hersteller von Redaktionssystemen wäre gut angeraten, sich tiefer mit dem Umbruch der Branche und ihren Abläufen und Produkten besser auseinander zu setzen – und die Erkenntnisse daraus konsequenter in ihre Produktentwicklung und Entwicklungsprozesse einfließen lassen. Es genügt nicht, ein solides Satzsystem mit ein paar Extras (nichts anderes sind Redaktionssysteme bisher) hinzustellen. Die Innovationszyklen müssen massiv verkürzt und geöffnet werden und es muss ein wesentlich besseres Verständnis entwickelt werden, wie in Redaktionen gearbeitet wird. Ich glaube, dass sich die Zukunft der Hersteller an zwei Punkten entscheidet:</p>
<p>Erstens: Dem Umgang mit der Multikanalfähigkeit. Die endet nämlich nicht bei einer schicken Oberfläche für Reporter, sondern fängt dort erst an. Wie handhabt man einen sehr großen Datenbestand für Print, Web und was weiß ich, was noch kommen mag (und nicht nur den Stehsatz und die Produktion bis zehn Tage nach Erscheinungdatum)? Einen Datenbestand mit verschiedenen internen und externen Quellen (und nicht nur ein paar Agenturen)? Wie werden die Rechte nachgehalten? Wie wird eine effektive Suchfunktion intern und extern umgesetzt? Wie die Oberflächen für verschiedene Rollen angepasst? Wie eine medienneutrale Honorierung realisiert? Wie aktuelle Sportergebnisse und Tabellen für Print und Web? Wie aktuelle Veranstaltungsdaten? Integration externer Datenquellen, etwa bei Wahlen? Wie unterstützt das System bei der Suchmaschinenoptimierung?</p>
<p>Zweitens: Die Organisation der Redaktion. In welchem Verhältnis stehen Inhalte der Veranstaltungsdatenbank mit dem Redaktionskalender? Wie werden persönliche Terminkalender geführt? Wie werden Themen geplant? Wie wird die Themenplanung in die Veröffentlichung überführt? Welche Rolle spielt ein Blattkonzept? Wie werden Aufträge an Reporter, Fotografen, VJs, Infografiker, freie Mitarbeiter nachgehalten? Wie kann ein zentrales Kontaktmanagement realisiert werden? Und wie unterstützt das System bei der Redaktionsverwaltung und -steuerung? Welche Rahmenmerkmale für Recherchestandards, -prozesse und -werkzeuge bietet das System an? Wie können (Echtzeit-)Statistiken die Redaktion unterstützen?</p>
<p>Zu einigen Fragen habe ich noch nie von einem Redaktionssystemhersteller eine Antwort gehört. Und viele übrigen Antworten stellen mich oft nicht zufrieden. Die jüngere Vergangenheit hat mir da ein paar Erlebnisse beschert:</p>
<ul>
<li>Wie kann es sein, dass in aktuellen Projekten noch immer Systemarchitekturen eingeführt werden, die eine nahezu hermetische Trennung zwischen Agentureingängen, Produktionsdatenbanken für gedruckte Produkte, einem Content-Management-System (CMS) und dem Archiv vorsehen? Wie soll in so einer Architektur das Maximale aus dem Inhaltsbestand geholt werden? Davon ist die Frage ob Free, Freemium oder Paid Content noch nicht mal berührt.</li>
<li>Wie kann es sein, dass sich ein Redakteur entscheiden muss, ob er jetzt in der Produktion, im Archiv oder bei den Agenturen sucht? Warum zeigt die Suche für Redakteure und für Web-Nutzer (in diesem Fall unerwünschterweise) voneinander abweichende Ergebnisse?</li>
<li>Wie kann es sein, dass ein Sporttabellenprogramm nicht in Echtzeit mit der Website integriert ist? Und warum müssen die Ergebnisse von Hand eingegeben werden? Warum kann das ein <a title="FuPa - Fußball Passau - Die Pflege des Schwarms" href="http://www.marian-semm.de/2010/03/das-kommerzielle-denken-geht-mir-ab-ueber-die-pflege-des-schwarms-serie-lokalzeitung-2-0-folge-5/">19-jähriger Niederbayer</a> besser?</li>
<li>Warum muss ein Redakteur drei nicht zusammengeführte Kalender im Blick halten? Das kann ein (kostenloser) <a title="Google Apps Kalender" href="http://www.google.com/apps/intl/de/business/calendar.html">Google-Apps-Kalender</a> besser!</li>
<li>Wie kann es sein, dass das Redaktionssystem dem CMS diktiert, Nachrichten nach Ausgabegrenzen von Printprodukten zu gruppieren?</li>
<li>Wie kann es sein, dass der Lebenszyklus eines Artikels in der Produktionsdatenbank für Printprodukte diktiert, wie lange ein Artikel im Netz stehen soll, nämlich lächerliche zehn Tage?</li>
<li>Warum müssen Veranstaltung in drei verschiedenen Systemen jeweils manuell erfasst werden?</li>
</ul>
<p>Fairerweise muss gesagt werden: In vielen Redaktionen tobt über viele Punkte auch ein Kampf. In vielen Häusern ist die Rolle der Multikanalpublikation nicht in der Strategie verankert – sondern oszilliert zwischen &#8220;Online first&#8221;, &#8220;Online last&#8221; und &#8220;besser erst mal nicht entscheiden&#8221;. Aber es ist nicht nur ein Henne-Ei-Problem – viele vordergründig attraktive Lösungen haben sich als wenig durchdacht herausgestellt und die Hersteller als zu wenig beweglich, schnell Impulse aufzunehmen und umzusetzen.</p>
<p>Zu meiner Zeit bei der IBM wurde ich im Monatstakt von Kollegen bedrängt, die bei Verlagen alten Redaktionssysteme (wir haben oben gelernt: eigentlich sind es Satzsysteme) ablösen wollten durch ein Standard-CMS. Ich habe das für ein so naives wie tollkühnes Ansinnen gehalten und abgelehnt – die Lücke zwischen einem CMS und einem Redaktionssystem erschien mir zu groß.</p>
<p>Und jetzt erlebe ich seit Jahren, wie sich eine andere Lücke nicht schließen will – nämlich die zwischen den Redaktionssystemen und den Anforderungen des Web-Publishings. Und mir erscheint ein Schritt nur zu logisch: Ein aktuelles, am Puls der Zeit gehaltenes CMS in den Mittelpunkt als zentrale Drehscheibe für alle Medien und das ganze ergänzt um ein Rumpf-Redaktionssystem, das die Veredelungsstufe Printprodukt abbildet. Sonst nichts.</p>
<p>Zu kühn der Gedanke? Fand ich auch mal. Aber die Zeiten ändern sich.</p>
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		<title>Toll, ein anderer macht&#8217;s!</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2008/09/toll-ein-anderer-machts/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kennen die Nationalelf, das Projektteam in der Firma und das Organisationskommittee im Kindergarten zur Organisation des Weihnachtsbasars. Seit ich diese Woche einen PBC kennen gelernt habe, einen Personal Business Coach, weiß ich auch vom &#8220;Inneren Team&#8221;. Das ist nichts schlimmes, sondern ein Denkmodell, das uns helfen kann, Entscheidungen gut auszubalancieren.
Allerdings habe ich den Eindruck, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kennen die Nationalelf, das Projektteam in der Firma und das Organisationskommittee im Kindergarten zur Organisation des Weihnachtsbasars. Seit ich diese Woche einen PBC kennen gelernt habe, einen Personal Business Coach, weiß ich auch vom &#8220;Inneren Team&#8221;. Das ist nichts schlimmes, sondern ein Denkmodell, das uns helfen kann, Entscheidungen gut auszubalancieren.</p>
<p>Allerdings habe ich den Eindruck, dass einige derzeit stark auf &#8220;äußere Teams&#8221; setzen. Mein Bekannter, Betreiber eines Blogs, hat mir sein Leid geklagt, dass alle Welt seine Bilder auf ihre Websites verlinkt und er die Kosten zu tragen hat. Er wusste auch von einem Lehrer, dem aufgefallen war, dass einige Hausarbeiten &#8220;zu perfekt&#8221; waren. Eine einfache Google-Recherche brachte an den Tag, dass diese Schüler das &#8220;äußere Team&#8221; in Form einer Hausaufgaben-Tauschbörsen im Internet genutzt haben. Team: Toll, ein anderer machts!</p>
<p>Zurück zum inneren Team: Lassen Sie mich noch erwähnen, dass vor gut sechs Wochen der deutscher Komiker Geburtstag gefeiert, der eine sehr plastische Beschreibung einer anderen Art &#8220;inneren Teams&#8221; geprägt hat&#8230; Großhirn an alle: Otto ist 60!</p>
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		<title>Das Internet als Scheibe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo das Internet anfängt? Oder aufhört?
Mein Bekannter meinte dazu, das Internet sei in Wirklichkeit eine Scheibe &#8211; und wenn man zu nah an den Abgrund surft, dann fällt man ins Unendliche. Ich bin mir nicht sicher, ob er das ernst gemeint hat.
Da trifft es sich doch gut, dass ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo das Internet anfängt? Oder aufhört?</p>
<p>Mein Bekannter meinte dazu, das Internet sei in Wirklichkeit eine Scheibe &#8211; und wenn man zu nah an den Abgrund surft, dann fällt man ins Unendliche. Ich bin mir nicht sicher, ob er das ernst gemeint hat.</p>
<p>Da trifft es sich doch gut, dass ein Student aus Dublin einen verwandten Aspekt dieser Frage wissenschaftlich untersucht hat. Ergebnis: Er hat das Zentrum der Wikipedia gefunden. Vom Wikipedia-Artikel &#8220;2007&#8243; &#8211; dem Eintrag zum Jahr 2007 &#8211;  benötige ein User im Schnitt 3,45 Klicks, um zu jedem anderen Wikipedia-Artikel zu gelangen. Ein anderer Forscher behauptet, der Artikel &#8220;United Kingdom&#8221; sei das Zentrum der Wikipedia.</p>
<p>Der Medienkonzern Bertelsmann, ganz Herr des Verfahrens, schafft Fakten, indem er Anfang, Zentrum und Ende der Wikipedia zwischen zwei Buchdeckel packt und im Herbst 2008 das &#8220;Wikipedia-Lexikon in einem Band&#8221; für 19,95 Euro auf den Markt bringt. Mein Bekannter schlug vor, der gedruckten Wikipedia noch einen Edding beizulegen &#8211; um User Generated Content in die gedruckte Welt einzuführen.</p>
<p>Diesmal bin ich mir sicher: das war nicht ernst gemeint&#8230;</p>
<p>P.S. Das Ende des Internets gibt es wirklich&#8230; <a href="http://www.das-ende-des-internets.de/">Ende des Internets</a></p>
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		<title>Content und Godzilla</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liegt in der Natur des Menschen, jeden Tag neuen Superlativen zuzustreben. Das ging mir schon als Kind so. Kaum hatte ich gelernt, dass etwas, zum Beispiel die Musikgruppe Trio, &#8220;super&#8221; ist, nannte es am nächsten Tag irgendjemand &#8220;mega&#8221; und am darauffolgenden Tag &#8220;hyper&#8221;.
Dieses Streben zum Weiteren, Höheren, Besseren hat auch mich gepackt. Ende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt in der Natur des Menschen, jeden Tag neuen Superlativen zuzustreben. Das ging mir schon als Kind so. Kaum hatte ich gelernt, dass etwas, zum Beispiel die Musikgruppe Trio, &#8220;super&#8221; ist, nannte es am nächsten Tag irgendjemand &#8220;mega&#8221; und am darauffolgenden Tag &#8220;hyper&#8221;.</p>
<p>Dieses Streben zum Weiteren, Höheren, Besseren hat auch mich gepackt. Ende der 80er Jahre habe ich meinen Mathematiklehrer tagelang damit gequält, wie denn die griechischen Vorsilben für hohe Zehnerpotenzen heißen. Er kam von Kilo, Mega, Giga nur bis Tera. Tja, gab halt auch noch keine Wikipedia, die ihm den Rest verraten hätte: Peta, Exa, Zetta und Yotta.</p>
<p>Etwa zehn Jahre später sprach alle Welt von den tollen Chancen des Internets. Die Börsenprospekte waren gespickt mit Superlativen, die ich mittlerweile alle vergessen habe. Ein Ausdruck ist allerdings hängen geblieben bei mir: &#8220;Content is King!&#8221; Das sollte soviel heißen wie: Webseites ohne Inhalt guggt kein Mensch. Bald darauf bekam ich zu hören: &#8220;e-Commerce ist King Kong!&#8221; Das bedeutet übersetzt: &#8220;Schön, dass ihr nette Inhalte veröffentlicht! Aber Ätsch, wir verkaufen Ware über das Internet und verdienen damit richtig viel Geld!&#8221;</p>
<p>Neulich lese ich folgende Schlagzeile: &#8220;Pro7Sat1-Hoffnungsträger Bartl verspricht: `Content ist King Kong`&#8221;. Mein Bekannter, von mir auf diese Entwicklung hingewiesen, meinte dazu ganz pragmatisch: &#8220;Wenn Content jetzt King Kong ist, dann muss e-Commerce Godzilla sein!&#8221;</p>
<p>Ob das das Ende ist? Ich meine nein, das wird sich doch noch steigern lassen! Heute der Südpol, morgen der Mond und übermorgen der Mars. Und wie heißt es gegen Ende der russischen Nationalhymne (und wie mein Bekannter einwarf auch der Bayern-München-Hymne &#8220;Stern des Südens&#8221;)? &#8220;Und so war es. Und so ist es. Und so wird es immer sein.&#8221;</p>
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		<title>Usability und die Qual der Wahl</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2008/04/usability-und-die-qual-der-wahl/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier in den USA gibt es die wundersamsten Dinge. Am wundersamsten ist es, dass man bei allen Dingen, die es zu kaufen gibt, die Wahl hat.
Solange man man ungeübt ist, ist es meistens noch nicht mal die Entscheidung selbst, die schwierig wäre &#8211; man muss erst mal verstehen, was beispielsweise der Barista meint, wenn er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier in den USA gibt es die wundersamsten Dinge. Am wundersamsten ist es, dass man bei allen Dingen, die es zu kaufen gibt, die Wahl hat.</p>
<p>Solange man man ungeübt ist, ist es meistens noch nicht mal die Entscheidung selbst, die schwierig wäre &#8211; man muss erst mal verstehen, was beispielsweise der Barista meint, wenn er die Sandwichbestellung mit der Frage kommentiert: &#8220;White or Wheat?&#8221; Ich weiß mittlerweile, das soll soviel bedeuten, wie altes Weißbrot (White) oder altes Weißbrot mit dunkelbraunen Verunreinigen, die einem das Gefühl geben sollen, etwas Gesundes zu sich zu nehmen (Wheat).</p>
<p>Ich habe meine Überlegungen schon vor meiner Abreise mit meinem Bekannten diskutiert. Das ist jetzt ein tolles Beispiel dafür, wie wichtig Usability ist, sagte er und erklärte weiter: &#8220;Usability bedeutet Erlernbarkeit, Effizienz, Einprägsamkeit, Fehleranfälligkeit und Zufriedenheit. So ein Starbuck`s versucht das natürlich in allen Disziplinen über die Gesamtbevölkerung zu maximieren.&#8221;</p>
<p>Nach zwei Wochen vor Ort erkenne ich, dass mein Bekannter recht hat:</p>
<p>Ich reagiere auf das Starbuck`s-Logo, den grünen Kringel mit der Meerjungfrau, wie ein Hund auf einen saftigen Knochen (Erlernbarkeit).</p>
<p>Sobald ich dran bin, sage ich mein Sprüchlein auf und spare allen vor und hinter mir Zeit (Effizienz, Einpräsamkeit, damit einhergehend geringe Fehleranfälligkeit): &#8220;A Grande Café Mocha decaf with low-fat milk and almond flavour, please.&#8221; (eine mittelgroße (!) koffeeinfreien Espresso-Kaba-Mischung aus Magermilch und Mandel-Aroma).</p>
<p>Ich bin meistens zufrieden mit dem Ergebnis, ein Wunsch ist bisher nicht in Erfüllung gegangen: Ich warte vergeblich darauf, mich zu verbrühen, um Starbuck`s mit einer Millionenklage zu überziehen.</p>
<p>Übrigens habe ich nebenbei entdeckt, warum es in den USA keine Wirtshäuser gibt: Wenn ich meinen Mocha statt &#8220;Grande&#8221; (mittelgroß) &#8220;Venti&#8221; (richtig groß) bestelle und statt &#8220;low-fat milk&#8221; (Magermilch) &#8220;whole milk&#8221; (Vollmilch) &#8211; dann ist das nach europäischen Maßstäben bereits eine vollwertige Mahlzeit.</p>
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		<title>Zeitmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es darum geht, ihre Zeit zu managen, haben meine Mutter und mein Bekannter klare Vorstellungen.
Mein Bekannter verlässt das Haus nicht ohne seinen Organiser. Der ist selbstverständlich mit seinem Outlook synchronisiert und fragst Du ihn, was er am Sonntag um 11 Uhr oder am Dienstag um 19.30 Uhr vorhat, genügt ein Blick in sein Gerät [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es darum geht, ihre Zeit zu managen, haben meine Mutter und mein Bekannter klare Vorstellungen.</p>
<p>Mein Bekannter verlässt das Haus nicht ohne seinen Organiser. Der ist selbstverständlich mit seinem Outlook synchronisiert und fragst Du ihn, was er am Sonntag um 11 Uhr oder am Dienstag um 19.30 Uhr vorhat, genügt ein Blick in sein Gerät und er kann minutiös Auskunft geben. So hat er sein Leben organisiert und stets im Blick. Wann wollen wir ins Kino gehen? &#8211; Lass mich mal sehen? Am Donnerstag hätte ich noch einen Slot frei. &#8211; Abgemacht.</p>
<p>Meine Mutter hat keinen Organiser, aber einen Kalender. Falsch, sie hat vier Kalender, einen in der Küche, einen neben dem Telefon, einen im Auto und einen Taschenkalender &#8211; meistens aber in der falschen Jacke. Der Küchenkalender ist ziemlich leer, es steht nur drin, wann meine Schwester sich zum Sonntagsbrunch eingeladen hat. Der Kalender am Telefon ist voll &#8211; allerdings mit Adressen und Telefonnummern und nur vereinzelt mit Terminen: Wann kommt Tante Heidi zu Besuch, wann muss sie Konrad (meinen Sohn) oder Oleg (meinen Hund) hüten, wann hat der Zahnarzt Urlaub, wann steht der Mond günstig, um das Deckhaar von Pauline (ihrer Katze) zu schneiden. Der Kalender im Auto ist bis auf vereinzelte Notizen ganz leer, &#8220;ich benutze ihn nur, um den Wochentag eines Datums herauszufinden,&#8221; erklärte sie mir. Bleibt noch der Taschenkalender, in dem sie geplante Urlaube notiert.</p>
<p>Es ist mir ein vollkommenes Rätsel, wie sie das anstellt, aber ihr Leben geht auch mit vier Kalendern seinen Gang. &#8220;Wohl noch nichts von Kalender-Synchronisation gehört&#8221;, meinte mein Bekannter dazu. Aber für mich steht fest: Der wahre Künstler von den beiden ist meine Mutter. Und &#8211; toi, toi, toi &#8211; sie hat noch keinen Babysitter-Termin verpasst!</p>
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		<title>Wie nutzen Sie XING, Bär Läsker?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 08:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Wie nutzen Sie XING, Herr Läsker?
Ich benutze XING täglich mehrfach &#8211; ich finde, das ist eine der besten Plattformen. Und XING ist deshalb auch die Startseite in meinem Browser.
Wie hilft es Ihnen im täglichen Geschäft?
XING ist ein wichtiges Werkzeug, um mit denjenigen Geschäftspartnern und Freunden in Kontakt zu bleiben, mit denen ich nicht täglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 159px"><img title="Andreas Bär Läsker" src="http://www.organix.de/organix/auto_cms/cms/laesker_2.jpg" alt="Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.musikwirtschaft.de" width="149" height="161" /><p class="wp-caption-text">Andreas &quot;Bär&quot; Läsker</p></div>
<p><strong>Wie nutzen Sie XING, Herr Läsker?</strong></p>
<p>Ich benutze XING täglich mehrfach &#8211; ich finde, das ist eine der besten Plattformen. Und XING ist deshalb auch die Startseite in meinem Browser.</p>
<p><strong>Wie hilft es Ihnen im täglichen Geschäft?</strong></p>
<p>XING ist ein wichtiges Werkzeug, um mit denjenigen Geschäftspartnern und Freunden in Kontakt zu bleiben, mit denen ich nicht täglich zu tun habe &#8211; sozusagen mein gedankliches Lager für Kontakte.</p>
<p><strong>Verbinden Sie auch negative Erlebnisse mit XING? Gerade in Verbindung mit Ihrer Prominenz?</strong></p>
<p>Nein, im Moment nicht. Ich bin selbst sehr erstaunt darüber, dass sich das so in Grenzen hält. Die Kontaktfrequenz hat sich zwar in den letzten Monaten erhöht. Und manchmal nervt es auch ein wenig, wenn man auf alle möglichen Veranstaltungen am anderen Ende der Republik eingeladen wird. Aber bis auf eine Ausnahme bin ich über XING weder beschimpft noch verunglimpft worden.</p>
<p><strong>Das liegt wohl auch daran, dass man in XING nicht anonym ist, oder?</strong></p>
<p>Ja, das ganze System von XING hält einen sehr hohen Respektslevel aufrecht. Aber es liegt sicher auch daran, wie man mit seiner Bekanntheit umgeht. Wenn man sich mit einem Wall umgibt, macht man es nur interessant, diesen Wall zu durchbrechen. Meine Telefonnummer ist seit 1992 die selbe.</p>
<p>Foto mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.musikwirtschaft.de">www.musikwirtschaft.de</a>.</p>
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		<title>SMUDO-Zahl 3</title>
		<link>http://www.marian-semm.de/2008/02/smudo-zahl-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie eigentlich Ihre SMUDO-Zahl? Die SMUDO-Zahl gibt an, über wieviele Ecken Sie SMUDO von den Fantastischen Vier kennen.
Meine SMUDO-Zahl ist drei, und das kommt so: Ich kenne Stefan Keuchel, das ist der Presse-Sprecher von Google Deutschland. Der Stefan Keuchel kennt den Bär Läsker (den kennt man, wenn man DSDS kuckt). Und weil der Bär [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie eigentlich Ihre SMUDO-Zahl? Die SMUDO-Zahl gibt an, über wieviele Ecken Sie SMUDO von den Fantastischen Vier kennen.</p>
<p>Meine SMUDO-Zahl ist drei, und das kommt so: Ich kenne Stefan Keuchel, das ist der Presse-Sprecher von Google Deutschland. Der Stefan Keuchel kennt den Bär Läsker (den kennt man, wenn man DSDS kuckt). Und weil der Bär Läsker die Fantastischen Vier produziert, kennt der den Smudo ganz sicher.</p>
<p>Wofür man das wissen muss? Nur zum Spass! Dachte ich jedenfalls, bis mir mein Bekannter die Augen geöffnet hat. Kuck mal, sagte er, die SMUDO-Zahl ist für dich ja nur interessant, weil du auf Deutsch-Rap stehst. Wenn Du ins Fernsehen möchtest, wachsen Deine Chancen mit einer niedrigen Johannes-B-Kerner-Zahl. Hingegen wenn Du in der CSU etwas werden möchtest, dann wäre eine niedrige Erwin-Huber-Zahl nicht schlecht &#8211; am besten in Kombination mit einer hohen Ludwig-Stiegler-Zahl.</p>
<p>Wir haben so einige günstige Kombinationen durchgespielt: Für professionelle Betreiber von Sportwetten war eine zeitlang eine niedrige Robert-Hoyzer-Zahl günstig. Als mittelmäßiger Radprofi wiederum hatte man mit einer niedrigen Eufemiano-Fuentes-Zahl doch Aussichten auf die eine oder andere Top-Platzierung. Und unter brasilianischen Schönheiten waren eine Zeitlang eine niedrige Klaus-Volkert- und Klaus-Joachim-Gebauer-Zahl eine Lizenz zum Geld drucken.</p>
<p>P.S. Ihre SMUDO-Zahl ermitteln Sie bei XING, indem Sie nach Andreas Läsker suchen (der Bär heißt nämlich in echt Andreas). Die Anzahl der Personen zwischen Ihnen beiden plus 2 ergibt Ihre SMUDO-Zahl.</p>
<p>P. P. S. Eine SMUDO-Zahl größer als 4 ist kein unabwendbares Schicksal, am einfachsten erreichen SieSMUDO-Zahl 4, indem wir uns kennen lernen..</p>
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		<title>Autopilot für Werbechancen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marian_semm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es schon komisch: Wir haben 60 TV-Stationen in Deutschland, mehr als 300 Radiosender, über 400 Zeitungen und 600 Zeitschriften. Und unser Zeitbudget hat sich seit der Steinzeit nicht weiter entwickelt: 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag, 60 Minuten in der Stunde, und so weiter.
Mein Bekannter hat mir neulich vorgerechnet, dass auf mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es schon komisch: Wir haben 60 TV-Stationen in Deutschland, mehr als 300 Radiosender, über 400 Zeitungen und 600 Zeitschriften. Und unser Zeitbudget hat sich seit der Steinzeit nicht weiter entwickelt: 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag, 60 Minuten in der Stunde, und so weiter.</p>
<p>Mein Bekannter hat mir neulich vorgerechnet, dass auf mich pro Tag 3000 Werbebotschaften niedergehen, aber, beruhigte er mich, wenn ich davon nur 50 bemerken würde, sei ich guter Durchschnitt. Ich frage mich, ob in den 2950 Werbebotschaften, die ich und Sie und mein Bekannter gestern also nicht wahrgenommen habe, nicht die Chance unseres Lebens gesteckt hätte.</p>
<p>In einer Studie lese ich, dass das nicht ganz stimmt. Dass ich nämlich diese 2950 Werbebotschaften zwar nicht aktiv verarbeitet habe, sie aber dennoch meine Kaufentscheidung heute und morgen und für den Rest der Zeit beeinflussen. Und dass ich nichts dagegen unternehmen kann.</p>
<p>Ich erfreue mich dieses Autopiloten für Chancen während mein Bekannter sich noch immer sicher ist, seine Chance bereits verpasst zu haben. Dafür, sagt er, tröste er sich mit einem der weiteren Ergebnissen dieser Studie: &#8220;Die Gesellschaft entwickelt sich weg von der Egokultur hin zum neuen Idealismus und zu wahren Werten.&#8221;</p>
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