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2009

Der Innovation auf der Spur

Footprints

(Deutsch) Die Tinte der Mönche – über Wertschöpfung im Journalismus


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Kommentare

  • 29. Oktober 2009, 13:04 Uhr

    Ulrike Langer meint

    Pflichtlektüre!
    Dein Beitrag wird mir gute Dienste leisten zur Vorbereitung eines Vortrag über journalistische Paid Content Modelle beim eco Verband. Und Dein Blog ist natürlich schon in meinem Feedreader.

  • 29. Oktober 2009, 15:26 Uhr

    sauschwanz meint

    Oh, ein Beitrag mit “wertvollen Informationen”, respektive Ideen für das Verlagshaus im Wandel. Dazu noch gut zu lesen! Ob Marks Ihnen jetzt was überweist? :)

  • 29. Oktober 2009, 16:48 Uhr

    Lars Hennemann meint

    Wertschöpfung einmal anders herum: Hier hilft jemand, der sich wirklich auskennt, denjenigen, die sich darum zu kümmern haben, dass auch künftige Nutzergenerationen noch den Wert echter redaktioneller Leistungen zu schätzen wissen, wirklich tiefschürfend auf die Sprünge. Und das gratis. Ja is denn heut scho Weihnachten :-)

  • 29. Oktober 2009, 17:01 Uhr

    m0mms meint

    Wenn ich das lese, dann fällt mir ein satz besonders auf:

    “Reden wir darüber eigentlich nicht schon seit zehn Jahren?”

    ich glaube, wer es nicht schon längst kapiert hat, bewegt sich nicht. und ich glaube auch das in der druck- (und bald auch fernsehen) medien welt eine kollektive und individuelle “augen zu und das problem geht von alleine weg” mentalität herrscht.

    im sinne der change: erste kommt denial/verneinung, *dann* acceptanz und anpassung. die branche ist noch in denial..

  • 29. Oktober 2009, 21:40 Uhr

    Andreas Weinberger meint

    Vielen Dank für diesen Artikel. Ich hatte letztes Jahr noch eine große Zeitungsdruckerei in Deutschland besichtigt, weil ich “den Dino vor dem Aussterben noch mal erleben wollte” und kann nur unterstreichen was ich hier lese. Ich bin genau einer der Kunden, die geradezu gierig darauf warten, dass es endlich entsprechende Angebote geben wird, die mir auf mich zugeschneiderten Qualitätsjournalismus in digitaler Form verkaufen – bei mir wären dann die Besonderheiten/Parameter 4 geografische Regionen + 2 Podcasts für die Autofahrt.

  • 30. Oktober 2009, 00:32 Uhr

    Tom meint

    Hallo Marian,

    solange ich im Internet das Gefühl habe, immer etwas zu verpassen, solange ist mir die Zeitung lieber.

    Eine Zeitung ist jeden Tag eine “abgeschlossene Menge” Information, all das was es eben bis 22 Uhr +/- ins Blatt geschafft hat. Diese Infomenge lese ich dann beim Frühstück.

    Und dann kann ich Seite für Seite überfliegen und interessante Meldungen lesen.

    Ich habe noch keine Zeitungsseite gefunden, die so systematisch und überschaubar aufgebaut ist wie eine Zeitung. Eine Suchoption “Meldungen der letzten 24 Stunden” oder ähnliches ist mir noch nicht untergekommen – gut, vielleicht habe ich es auch übersehen. Aber solange ich eine solche Auswahl nicht treffen kann, werde ich bei Zeitungsseiten im Netz immer das Gefühl haben etwas zu verpassen.

    Und was noch dazu kommt… Mit der Zeitung ist der spontane Schlag nach der Wespe auf dem Frühstückstisch auf Dauer billiger ;-)

  • 30. Oktober 2009, 11:00 Uhr

    m0mms meint

    es gibt die viel freundlicher alternative zu wespen totschlagen, “Bug Spray” auf meinem iPhone benutzt ein 20KHz ton um wespen, mucken und anderes viech zu “überzeugen”.

    also, selbst da ist die elektrische version besser

  • 8. November 2009, 13:01 Uhr

    Jürgen Marks meint

    Lieber Herr Semm,

    bitte entschuldigen Sie meine viel zu späte Reaktion. Ihr Beitrag ist in der Tat sehr bemerkenswert. Und zwar aus drei Gründen.

    1. Der konstruktive Ansatz
    Erstmals hat sich jemand die Mühe gemacht, ganz persönlich zu beschreiben, für welche Inhalte er im Netz Geld ausgeben würde. Und 15 Euro. Das ist wirklich ein faires Angebot. Vielen Dank. Wir werden darüber nachdenken.

    2. Der hohe Anspruch
    Ihre Auflistung ist natürlich etwas hintersinnig. Wissen Sie doch genau, dass die Erstellung dieser Content-Qualität unserem Verlag zusätzliche, dauerhafte Kosten aufbürdet. Aber auch das ist eine wichtige Erkenntnis.

    3. Das Longtail-Problem
    Ihre individuellen Interessen werden sich von denen ihrer Nachbarn deutlich unterscheiden. Die Aufteilung unserer Gesellschaft in immer kleinere Segmente stellt die Redaktion vor das Problem, eine Vielzahl aufwendiger individueller Angebote zu erstellen. Ich bin nicht sicher, ob das ein Geschäftsmodell sein kann.

    Auf jeden Fall haben Sie mit Ihrem Beitrag das ganze Dilemma aufgezeigt, in dem sich Verlage derzeit befinden. Wir brauchen schnelle Antworten. Aber ich kenne niemanden, der sie gerade im Angebot hat.

  • 1. Dezember 2009, 09:46 Uhr

    marian_semm meint

    David Penburthy, ehemaliger Herausgeber des Daily Telegraph (Australien) macht ganz ähnliche Vorschläge: http://www.thepunch.com.au/articles/Extra-extra-pay-for-your-content/

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