(Deutsch) Der iPhone-Kiosk für Nachrichten
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Abgelegt unter: Paid Content Strategy | 7 Kommentare
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[...] Allerdings hängt der Erfolg an der Frage, ob die Verlage wirklich bereit sind hochwertige Inhalte sehr zeitnah in das System einzupflegen und gleichzeitig die selben Inhalte nicht mehr kostenfrei über die eigenen Portale anzubieten. Die Qual der Wahl heißt hier also für die Verleger: Reichweite und Vermarktung gegen Bezahlinhalte einzutauschen. Damit News Push ein Erfolg werden kann müssten als die Redaktionen ihre Organisation- und Produktionsformen auf den neuen Kanal anpassen – und letztlich muss der Kunde entscheiden, ob er die angedachten 79 Cent bereit ist zu zahlen. – Für Nachrichten, die oft auch frei zugänglich sind, bzw. dessen Wert er vorher schlecht abschätzen kann. (via W&V und Marian Semm) [...]
[...] IT habe eine eigene App namens “NewsPush” (Bilder von der App gibt es im Blog von Marian Semm), in der die teilnehmenden Verlage Artikel in ihrem Namen anbieten können sollen, [...]
[...] Dahinter steckt die Firma Marktwert IT aus Grünsfeld. Weitere Einblicke gewährt der Medienberater Marian Semm (der erklärt nicht mit dem Projekt verbunden zu sein) in seinem Blog. [...]
Sehr gute Zusammenfassung unseres Geschäftsmodells für Zeitungsverlage. Die beiden Knackpunkte sehe ich als Chance, auch mit zeitungsfernen Zielgruppen signifikante Umsätze zu generieren.
Heute berichtet auch die w&v über uns: http://www.wuv.de/nachrichten/medien/zeitungen_planen_gemeinsame_app_fuers_iphone
Ich habe mich etwas erregt über die schlampige Recherche von Thomas Knüwer im Blog des Handelsblatts, der den Eindruck erweckt, ich stecke mit hinter der iPhone-Anwendung.
Siehe hier: http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2248
Recherchieren ist wohl nicht seine Stärke, deshalb habe ich den Presserat über den Verstoß gegen Ziffer 2 des Pressekodex (Sorgfaltspflicht) informiert und gebe morgen eine Gegendarstellung per Einschreiben auf. Sie haben Post, Herr Scheffler…
Es mag bei Knüwer ja Recherchemängel gegeben haben. Ob allerdings der Presserat für das Blog zuständig ist, dürfte sehr fraglich sein. Die Kommentarfunktion gibt Ihnen ja unmittelbar die Möglichkeit zur Gegendarstellung. Daher halte ich auch diese Drohung für überflüssig.
Sollten wir nicht lieber die Diskussion führen, statt diese schon zu Beginn abzuwürgen? Knüwer hat ja einige fundierte Bedenken!
Ich habe Ihnen meine Meinung dazu ja schon als Kommentar gesendet:
@Klaus Minhardt Lassen Sie uns gerne die Diskussion führen, indem wir mal die Frage stellen “wie könnte es denn gehen?” statt von vorneherein zu konstatieren, dass die Verlage verloren sind. Die Polemiken wir bei Knüwer mögen ja ganz nett zu lesen sein, aber ich habe das jetzt ein paar mal zu oft mit den immer gleichen Floskeln gehört. Irgendwie ist mir die Bloggerfraktion zu selbstsicher.
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