(Deutsch) “Die meisten Verlage haben vergessen, wo sie herkommen” (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 3)
Sorry, this entry is only available in Deutsch.
Abgelegt unter: Innovation Journalism 2.0 People Strategy | 29 Kommentare
Sorry, this entry is only available in Deutsch.
[...] empfohlen: Das sehr ausführliche und interessante Interview von Marian Semm mit dem Lokaljournalisten und Neo-Verleger Hardy Prothmann, der die [...]
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Marian Semm, Marian Semm erwähnt. Marian Semm sagte: “Die meisten Verlage haben vergessen, wo sie herkommen”, meint @heddesheimblog. #Interview. Serie Lokalzeitung 2.0. http://bit.ly/6wcUaz [...]
[...] Semm (@marian_semm): “Die meisten Verlage haben vergessen, wo sie herkommen” (Interview mit Hardy [...]
[...] Das Interview lesen Sie auf der Seite von Marian Semm: Interview [...]
[...] ihre Printtexte einmal täglich ins Netz, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie Heddesheimblogger Hardy Prothmann in diesem lesenswerten Interview mit Medienberater Marian Semm beklagt. Es gibt im Lokaljournalismus durchaus Inseln der Innovation. Einige Beispiele: Bei der [...]
[...] “Die meisten Verlage haben vergessen, wo sie herkommen” (Serie Lokalzeitung 2.0 – … – (Tags: Lokaljournalismus Blogger iv ) [...]
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by marian_semm: “Die meisten Verlage haben vergessen, wo sie herkommen”, meint @heddesheimblog. #Interview. Serie Lokalzeitung 2.0. http://bit.ly/6wcUaz...
[...] Beispielen, dass Lokaljournalismus gut sein kann – als Contrapunkt zu Hardy Prothmanns Urteil über den Mannheimer Morgen: Bei der Hannoversche Allgemeine Zeitung bloggen zwei ausgewiesene [...]
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Katja Ostrowsky, Roland Hörmann, ojour.de, Gero Hirschelmann, Total lokal und anderen erwähnt. Total lokal sagte: Interessantes Interview mit Hardy Prothmann, dem Macher vom @heddesheimblog http://bit.ly/6MY0NC #lokalzeitung [...]
[...] bekannte Heddesheimblog Bezug genommen und dieses als Zukunft des Lokaljournalismus abgefeiert (hier oder hier), obwohl es im Prinzip eigentlich nichts wirklich Neues ist. Neu ist aber, wie [...]
[...] Prothmann erklärt Marian Semm sein Konzept für das Heddesheimblog und Detlef Brechtel analysiert dieses noch [...]
[...] Deswegen habe ich (verantwortlich für das heddesheimblog) dieses Geschäftsmodell in einem Interview als “unanständig” bezeichnet. [...]
[...] hat in einem Interview mit mir dargestellt, dass er absehbar davon leben kann, bei anderen hyperlokalen Blogs höre ich, dass [...]
[...] journalistisches Projekt, das dem “” angeblich zu schaffen macht. Blogger Marian Semm sprach mit dem Macher Hardy Prothmann (er benannte auch das [...]
ich habe schon den zweiten teil mit vergnügen gelesen und freue mich auf den 1., der mir noch ‘fehlt’ und den ich gleich lesen werde.
respekt, hardy prothmann, für die nicht ganz einfache arbeit, und viel erfolg für das tolle konzept.
danke, marian semm, für die vermittlung des gefühls, es gibt sie noch: journalisten, die leser für wichtig halten und sie ernst nehmen. und berater, die in der 2.0-welt vermitteln können.
Hallo,
ist der heddesheimblog tatsächlich so erfolgreich? Folgt man den Ausführungen von Herrn Merz (http://markus-merz.posterous.com/tag/hardyprothmann), wurde der Erfolg – ob willentlich oder nicht – von Herrn Prothmann deutlich überhöht dargestellt. Wenn dies tatsächlich so wäre, wie werden Werbetreibende reagieren?
Herr Prothmann reagiert ansonsten sehr schnell und sehr ausführlich, wenn es in den Kommentarspalten der blogs jemand wagt, Kritik zu üben. Auf diese Frage der tatsächlichen Erreichbarkeit ist er bisher nicht eingegangen. Vielleicht hier?
Grüße
PS: immer noch lesenswert für den Umgangston von Herrn Prothmann mit Kritikern (nach dem Stichwort “Schei” suchen: http://www.berliner-journalisten.com/heft21_artikel4.php .).
Guten Morgen zusammen,
ich drücke dem Macher dieses Blogs alle Daumen, dass es mit seiner unabhängigen Berichterstattung klappt! Gerade die lokale Presse fährt oft einen Schmusekurs mit der Politik und Industrie. Letzteres wird klar, wenn man bedenkt, wo das Geld für Werbung herkommt.
Aus meiner eigene Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt, mit Nachrichten einen Markt aufzubauen. Wir haben vor 10 Jahren angefangen, über Georgien zu berichten. Mittlerweile sind wir Marktführer. Eine Sache, an der man täglich arbeiten muss und bei der man nicht die Hände in den Schoß legen kann. Insofern kann ich die Sache mit dem Urlaub und der verschobenen Hochzeitsreise sehr gut nachvollziehen.
Beste Grüße
Thomas Berscheid
Manueller Trackback:
Nach den Besucherzahlen des Heddesheimblogs folgen die Personalkosten
(…) Wer von den Anwesenden hat schon einmal einem typischen lokalen Geschäftsmann, sagen wir dem Metzger, 50 € für eine Anzeigenbuchung aus dem Kreuz geleiert? Sagen wir mit Mindestbuchung von sechs Monaten. Ach ja, im Internet. Auf einer Archivseite.
Auf einer Archivseite des heddesheimblogs…
http://markus-merz.posterous.com/nach-den-besucherzahlen-des-heddesheimblogs-f (Stichwort: http://markus-merz.posterous.com/tag/hardyprothmann)
Sorry, aber das ganze Konstrukt liest sich wie ein Luftschloss. Ist letztlich leider ganz einfache Mathematik mit etwas Beobachtung, was auf dem Blog läuft. 200.000 Euro…
Es wird einfach mal Zeit aus dem aufgebauschten Luftschloss die Luft raus zu lassen. Das wäre die Aufgabe von geerdeten Beratern oder von praxisnahen Medienjournalisten.
Stattdessen verbrennen sich einige Berater an der Praxis und einige Medienjournalisten erhitzen heiße Luft noch weiter.
Im Stil von Dieter Bohlen und DSDS werden aktuell kantige Lokaljournalistenfrösche zum Prinzen geküsst. Das Prinzlein selber schwingt das große Wort und berichtet von possierlichen Kämpfen mit genervten Drachen.
Es wäre mal Zeit das vorlaute Prinzlein nach seiner Exitstrategie zu befragen. Wahrscheinlich strebt es eine Karriere als streitbarer Podiumsdiskutant oder Consultant in Sachen ‘irgendwas mit Medien’:
Ich würde Ihnen ja gerne etwas entgegnen, Herr Merz, aber, hm, kann es sein, dass Sie in Ihrem Kommentar die Argumente vergessen haben?
Wer die Argumente sucht, der wird sie schon finden. Etwas weiter oben und auf meinem Mininotizblog, aber ich nahm mir einfach mal die Freiheit zum Selberdenken und -rechnen anzuregen.
marian_semm, genau das war es was ich dachte als ich Hr. Merz Beitrag gerade gelesen habe. Das klingt nach jmd. der einfach nur schlechte Luft verbreiten will. Es riecht auch ein wenig nach Angst. Angst vor dem Neuen? Angst vor Meinungsfreiheit?
Die Konzentrierung der Gegen-Argumentation auf die betriebswirtschaftlichen Rechnungen kann ich nicht verstehen. Es geht hier zuallererst um freie Meinungsäußerung und den Vorwurf an den MM. Hierzu lese ich keine Argumente.
Die betriebswirtschaftlichen Rechnungen (die Zahlen 3000 und 200.000) sind doch des Blogbetreibers Sache. Er wird es erreichen oder auch nicht. Inhaltlich hat das erstmal nichts miteinander zu tun. Ob potentiellen Anzeigekunden etwas anderes als die Wahrheit verkauft wird, weiß ich nicht. Ob es mich interessiert auch nicht – AdBlock macht die angezeigte Werbung in vielen Browsern schnell zunichte. Anzeigen werden Online nicht auf Dauer funktionieren, hier müssen andere Finanzierungsmodelle her. Aber das ist die Sache des Seitenbetreibers. Den Lesern geht es um Inhalte (Werbung wird eh gefiltert) und um einen Ausbruch aus der in den Printmedien zu augenscheinlich durchgeführten Zensur. Ich kenne zwar Heddesheim nicht so gut, auch wenn ich da ab und zu bin, doch scheint die ein oder andere positive reale Wirkung aus der Seite eingetreten zu sein. Das ist zu beachten und zu bewundern. Wenn ich einen engagierten arbeitssuchenden Journalisten finde, werde auch ich eine Lokalseite aufsetzen für meine Umgebung. Auch hier ist die Berichterstattung kläglich bis nicht vorhanden.
Die Printmedien sind zu kritisieren und immer mehr Menschen merken das. Vgl. hierzu auch die Nachdenkseiten.
Gruß
Christopher Schmidhofer
Guten Tag!
Mir scheint, dass ich in Herrn Merz so etwas wie einen digitalen Stalker gefunden habe.
Das gehört wahrscheinlich zum Promileben dazu – selbst wenn man einfach nur ein Fröschlein ist.
Eins ist sicher: Herr Merz ist sicher nicht mein Prinz
Einen schönen Tag wünscht
Hardy Prothmann
HP: Gut gegeben. Ich wünsche Ihnen nicht das Schicksal einer Sternschnuppe.
CS: Bei mir riecht hier gar nichts. Sie sollten einfach mal den Hinweisen folgen und um die Ecke schauen.
Hallo
@ Herr Prothmann
Wieder keine inhaltliche Antwort. Sind Ihre Besucherzahlen richtig oder nicht? Oder sinds die Suchmaschinen. Bis jetzt konnte man keine fundierte Entgegnung lesen. Haben Sie keine? Das ist dann so, als ob nicht die GfK die Einschaltquoten misst, sondern RTL/Sat1/Vox eigene Zahlen veröffentlicht, um die Spots teurer zu verkaufen. Die Leute, die bei Ihnen Werbung schalten, würde das interessieren. Und die wirkliche Relevanz des blogs könnte besser eingeschätzt werden.
@ Herr Schmidhofer
Sie müssen nicht Heddesheim kennen, um zu wissen, dass es da nicht um Gut gegen Böse, Robin Hood der Pressefreiheit gegen Sheriff of Nottingham (wahlweise Bürgermeister, MM unbotmäßige Vereinsvorsitzende usw.) geht. Hr. Prothmann hatte Zeit, sich auf einen akuten Konflikt daraufgesetzt, arbeitet sich jetzt an den Dorf“eliten“ ab und hält das ganze – nebenbei als Gemeinderat, ein Ehrenamt – am Kochen. Wer erwärmt sich für eine textkritische Besprechung eines Seniorennachmittags, nur um dem BM, der halt Verwaltungsmensch ist und kein Germanist, eins reinzuwürgen? Und natürlich ist es relevant, wenn er Zahlen bewusst oder unbewusst verzerrt; immerhin zieht er als moralische Instanz durch die Gegend.
Grüße
Thomas Berscheid: “Gerade die lokale Presse fährt oft einen Schmusekurs mit der Politik und Industrie. Letzteres wird klar, wenn man bedenkt, wo das Geld für Werbung herkommt.”
Vorneweg: Ich schreibe für “die lokale Presse”, frage mich aber dennoch, wieso in einem Blog oder einer Online-Zeitung, die ohne Abos noch mehr auf Werbung angewiesen sind, mehr sichergestellt sein soll, dass dort nicht auch irgendwann – wenn das Ding mal etabliert ist – nicht auch ein Schmusekurs gefahren wird. Ob dann mauve- anstelle rosafarben gekuschelt wird, ist letztendlich egal.
Und allgemein: Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Daher wundert es mich nicht, wenn das Heddesheimblog viele Leserhinweise bekommt. Aber irgendwann wird auch das Blog nicht mehr allen Dingen nachgehen können und Prioritäten setzen. Nicht aus Platz- aber aus Zeitgründen, auch für Online-Journalisten hat der Tag nur 24 Stunden. Und dann werden auch dort – wie bei Tageszeitungen – enttäuschte Bürger sich abwenden, weil das Blog sie “ja dauernd ignoriert”.
Ich glaube auch nicht, dass es ganz ohne “Bratwurstjournalismus”-Themen geht. Denn das ist ja gerade die Stärke gegenüber dem etablierten Blatt, dass Artikel über den Seniorenkaffee vom Nachbarschaftsverein – wegen Mangel an Druckfläche, Inhalt und Relevanz – weglässt. Natürlich kommt wenig dabei rum, aber das Enkelchen bei der Schulaufführung “gedruckt” zu sehen, und die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder zu beschreiben, zählt eben auch. Auch wegen der Anzeigenacquise. Denn selbst wenn nur die 100 Leute, die beim Seniorenkaffee waren (plus Anhang und Freunde) reinschauen, ist das für ein lokales Unternehmen schon interessant.
Guten Tag!
Besser hätte ich den Zustand vieler Lokal”zeitungen” nicht beschreiben können.
Sie beschreiben Strategie, Verwertungskette, Selbstbewusstsein zwar nicht sonderlich intellektuell, aber insgesamt zutreffend.
Nur eines konnten Sie nicht beschreiben, weil Sie es nicht verstanden haben. Das hat etwas mit Haltung zu tun. Denken Sie mal drüber nach.
Einen schönen Tag wünscht
Hardy Prothmann
“Letztlich habe ich darauf verzichtet – und vermutlich auf einige hundert Euro pro Monat, die mir das vielleicht bringen würde” – du hast hier nen kleinen fehler
Aktuellste Kommentare