
Crossmedia-Strategie
Vernetzen und priorisieren
Die Vernetzung der Medien wird immer wichtiger – gerade das Web als Medium für Texte, Bilder, Audio und Video gewinnt immens an Bedeutung. Für die in den klassischen Medien etablierten Unternehmen bedeutet dies zweierlei:
(1) Zusätzlich zum klassischen Kanal muss das Web als weiterer Kanal publizistisch und vermarktungstechnisch entwickelt werden.
(2) Zusätzlich zu den Hauptmedienarten (Texte und Bilder bei Zeitungen/Zeitschriften/Büchern, Audio beim Hörfunk und Video beim Fernsehen) müssen Fähigkeiten in der Produktion und Vermarktung weiterer Medienarten erworben werden (z. B. Videokompetenz von Zeitungen/Zeitschriften).
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Reichweite erodiert Geschäftsmodell ist bedroht Wissen aus klassischen Medien oft wirkungslos in der Entwicklung neuer Medien Organisation, Prozesse und Handelnde sind für kanalübergreifende Produktion nicht ideal orientiert, ineffiziente Crossmedia-Produktion Unklare Prioritäten von Initiativen | Reichweite halten/zurückerobern Mehrkanaliges, zielgruppenorientiertes Arbeiten (Publizistik/Vermarktung) Bewertung von jungen Produkten über Profit/Revenue hinaus entwickeln Neue Produkte aus Innovations-Management standardisieren Organisation und Prozesse anpassen | Klare, aus der Strategie abgeleitete Paradigmen und Prioritäten für Redaktion, Vermarktung und Technik Klare Positionierung zu (oder entgegen) klassischen Web-Paradigmen: "Online first", "the long tail", "the link economy", "social media matters" Neue Produkte für den Leser-/Hörer-/User- und Werbemarkt- Grundlage für Innovations-Management Werkzeuge für den Alltag (z. B. Crossmedia-Story-Planner, Termin- und Publikationsplaner) |
Werkzeuge
- Strategie-/Produkt-Briefing
- Grundsatzentwicklung (Ziele, Roadmap)
- Auswirkungen auf Organisations- und Prozess-Entwicklung
- Umsetzungsplanung
- Umsetzungsbegleitung




